Der Unterschied zwischen „haaren“ und „haaren“.


Zuerst müssen wir das Märchen von nicht-haarenden Hunde aus der Welt schaffen. Jeder Hund auch der Original Australian Labradoodle verliert Haare! Ein Haar hält nicht das ganze Leben lang.

Bei einem Australian Labradoodle, der kein Unterfell hat, bleiben die toten Haare, abhängig von der Fellart, für einige Zeit im Fell hängen. Diese toten Haare müssen ausgebürstet werden um ein Verfilzen des Fells zu vermeiden. Die Haare von einem Australian Labradoodle werden, genau wie bei Menschen, regelmäßig durch neue Haare ersetzt.
Mit „haaren“ ist der Prozess der Fellerneuerung gemeint, bei dem der Hund, meistens saisonal bedingt, innerhalb von ein paar Wochen sein ganzes (altes) Fell verliert und gleichzeitig ein neues Fell nachwächst. Danach ist das Fell für einige Zeit wieder stabil.

 

Hundehaarallergie
Im Gegensatz zur landläufigen Meinung sind es nicht die Haare, die eine Allergiereaktion auslösen, sondern ein Eiweißstoff (Protein), der in Schuppen, Speichel und Urin des Hundes enthalten ist und die heftigen Reaktionen des Immunsystems von Jucken bis Asthma verursacht. Es gibt Rassen, die sehr viele Schuppen verlieren und innerhalb weniger Tage ihre gesamten Hautzellen erneuern und es gibt Rassen, die in einem langsameren Tempo ihre Haut erneuern und somit auch weniger Schuppen verlieren.
Außerdem reagiert jeder Allergiker unterschiedlich auf Tiere, auch auf hypoallergene (allergiefreundliche) Hunde. Deswegen ist das individuelle Austesten ob ein Hund bzw. Welpe für den Menschen geeignet ist äußerst sinnvoll und wichtig.